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Von Olaf Plotke

 Die Wahl von Günter Pageler zum neuen 1. stellvertretenden Bürgermeister Kalkars kann man wohl als Absage an eine enge Zusammenarbeit mit der SPD werten. Da zur Stichwahl die Forumskandidatin Britta Schulz Unterstützung von SPD, Grünen und FBK erhalten hatte, war über ein großes Bündnis im Rat spekuliert worden. Aber das Forum brauchte die SPD nur, um die Bürgermeisterwahl zu gewinnen. Zusammen mit Grünen und FBK verfügt das Forum nämlich nun im Rat über eine Mehrheit. Es ist zwar nur eine Stimme, aber diese Situation bringt die beiden nach eigenem Verständnis „großen Parteien“, CDU und SPD, in eine ganz dumme Situation. Entweder sie fahren nun 5 Jahre lang gemeinsam Fundamental-Opposition oder wollen doch nicht nur zuschauen - dann müssen sie aber mit dem Forum reden. Fordern können sie aber nichts. Das Forum braucht weder CDU noch SPD. Wenn Forum, Grüne und FBK eine stabile Allianz etablieren und auch wirklich was in Kalkar bewegen, dann könnte das Signal an die Wähler in 5 Jahren lauten: Die Volksparteien CDU und SPD werden auf kommunaler Ebene nicht mehr gebraucht. In der Repräsentation der Stadt wird es schon jetzt sichtbar: Die SPD ist ganz raus und der CDU-Mann darf nur dann ran, wenn ihn Forum und FBK lassen. Wer in Kalkar hätte das vor zwei Jahren für möglich gehalten...

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